Historie: die Funkengarde der KG ABC - KG - ABC

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Historie: die Funkengarde der KG ABC

Historie

Eine Sonderstellung nahmen - wie es in einem Karnevalsverein so üblich ist - die Funken ein. Die Gruppe wurde Mitte der 70er Jahre gegründet. Matthias Frenger war - zumindest nach den uns heute vorliegenden wenigen Unterlagen - Vorsitzender der Funken. Seine besondere Begabung, eigenständig tänzerische Abläufe zu entwickeln, war für die Funken ein großer Gewinn. Dadurch waren sie in der Lage, immer wieder neue und erfolgreiche Tänze darzubieten, wodurch die Funken bei allen karnevalistischen Veranstaltungen sehr beliebt und begehrt waren. „Funke sechs" war in den ersten Jahren der Vereinswirt und Geschäftsführer der KG, Werner Senftleben.

Funkengarde 1976


Aber wie es sehr oft geschieht, wenn eine Gruppe groß und erfolgreich ist, gab es Unstimmigkeiten in der Garde und es kam zu einem Riss. Der größte Teil der Gruppe verließ unter Matthias Frenger 1977 die KG ABC und gründete eine neue Karnevalsgesellschaft: die „KG Bergheimer Torwache", die sich in den späteren Jahren zu einem Traditionscorps im Bergheimer Karneval entwickelte. Der Vorstand war natürlich über den Auszug der Funken verärgert, ließ sich aber nicht entmutigen und baute die Funkengarde mit neu angeworbenen Gardisten wieder auf.

Hierbei half ganz entscheidend der zu diesem Zeitpunkt als stellvertretender Geschäftsführer von Werner Senftleben in den Verein geholte Herbert Kleinert mit seinem Sohn Hans-Jürgen. Hans-Jürgen Kleinert verstärkte zusammen mit Dirk Donnerstag, Thomas Gabriel, und Volker Rick die bei der KG gebliebenen Gardisten. Dirk Donnerstag wurde später Funkenoffizier und trat mit dem Funkenmariechen Helga Graf auf. Thomas Gabriel und Elfi Block wurden ebenfalls ein Tanzpaar. Hans-Jürgen Kleinert brillierte in weit über 100 Auftritten mit seinen „Stolperakten" und löste stets die Lachmuskeln der Zuschauer. Weitere Tanzpaare der Funkengarde waren die Gardemitglieder Peterwitz und Schmitz und Sabine Becker und Volker Reichstein.

Richard Gudat, „Kämpfer" und unermüdliches Arbeitspferd der KG, kümmerte sich besonders um diese neu geschaffene Gruppe. Er setzte alles daran, um die Scharte auszuwetzen, die durch den „Frenger-Auszug" entstanden war. Er verpflichtete in diesem Zusammenhang Helga Schneider und den in Köln als „Eisernen Arm" bestens bekannten Tanzoffizier Gerd Schmitz. Dieser vermittelte den Gardisten eine bis dahin in der Gruppe nicht bekannte Akrobatik.

Die Funkengarde war überaus erfolgreich und weit über die Kreisgrenze hinaus bekannt. Gardeleiter waren nacheinander Horst Schneider, Ulrich Woock und Michael Huppertz.

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü